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Graffiti meets Museum in Bonn. Die Bundeskunsthalle hat die alte Kulisse von der Karl Lagerfeld Ausstellung zum Anlass genommen aus dem gewohntem Gefilde zu gehen und der Straßenkunst eine Fläche zu bieten. Die Wände und der Boden sind alle grau mit Folie beklebt und diese Fläche wurde Graffiti Künstlern zu Verfügung gestellt. Ein 10 Tage Festival in ständiger Bewegung. Nach dem ich schon nicht in der Romy Schneider und Karl Lagerfeld Ausstellung war, konnte ich diese nicht nun auch von dannen ziehen lassen.

Gleich zur Eröffnungsfeier sind wir hingegangen und ich war direkt schon nach dem Eingang geflasht. Ein länglicher Raum, zwei gegenüberliegende Wände die mit großen, weissen Buchstaben bestückt war, draufzulaufend eine Art Schrein/Alter und die Buchstaben sind auch hinter einem gewesen. Das schönste man konnte sich bunte Marker schnappen und aktiv mitmachen. In dem Gewulst an Menschen und Buchstaben konnte man Worte entdecken. (Zur Eröffnung waren über den Abend verteilt ca. 800 Leute da) Einer hatte schräg runter „Schokolade“ gefunden. Ich war beeindruckt. Ich hatte zwei Wörte jeweils mit 3 Buchstaben gefunden und war froh.

Der Schrein war für verstorbene Künstler gedacht, auch Oz hatte sein Plätzchen.

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Dort kurz zur Ruhe gekommen ging es weiter in den Showroom.

 

 

 

 

In dem wurden die Künstler die aktiv an der Austellung teilnehmen mit ihre Kunst vorgestellt bzw. Oz hatte auch eine große Fläche.Hier hatte man den ersten Eindruck von Graffiti und Streetart bekommen. Das einer für Prada und Lacoste designt hat, ein anderer Stars und Sternchen tätowiert.

 

 

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Um die Menschen an einer langen Schlange vorbei. Wofür standen die an? Gab es was umsonst? Ja, gab es. Ein Siebdruck von dem Künstler Nicolas Barrome.War klar ohne den Druck geh ich nicht wieder.

Warum installiert man 3 Monitore nebeneinander die verschiedene Filme einer Künstlerin zeigen. Overload garantiert! 🙂

Doch erst mal in den Workshop Teil. Nicolas war an dem Tag da und hatte direkt am Anfang sein Werk angefangen und war fleissig am signieren. Angefangene Stücke waren zu sehen oder Tags, Schriftzüge und wieder eine lange Schlange am Bierstand. Mit dem im Eintritt enthaltenem Drink sind wir dann weiter durch die riesige U-förmige Halle zu dem Dj und haben alles auf uns wirken lassen. Echt nicht gedacht, dass die Bundeskunsthalle so mutig ist. Es war wie in einer überdimensionalen Unterführung.  Der hier bekannte Schriftzug INF war dort auch dick um die Ecke zu erkennen. Die waren wohl nicht eingeladen hatten sich die Dosen geschnappt und losgelegt und niemand hat jemanden dabei gesehen. So kann jeder sein Teil zu der Ausstellung beitragen, muss damit rechnen das ein geladener Künstler den Platz beansprucht.

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Hier habe ich versucht ein Foto von der aktiven Installation von Klangwelten und dem Künstler Kai Semor Niederhausen. Die Leinwand hat eine Kamera deren Programm irgendwie die Hand und deren Drückberührung erkennt. So gibt es die verschiedenen Ebenen der Entstehung preis.

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Technik die wirklich begeistert.

Ein Künstler war noch am werkeln und man konnte ihn auf der Leiter beobachten.Graffiti in seiner wahren, rohen Form. Es lebt und wächst. Der Dj legte gechillte Musik auf, es gab eine stylische Ecke mit alten Sofas und Schränken. Wir haben viel zum schauen und innehalten gehabt. Natürlich sind wir nicht ohne den signierten Siebdruck gegangen.

Da es so jut war sind wir nochmal dorthin, ist ja ständig in Bewegung und an jedem Tag gibt es andere Programmpunkte. Die Buchstabenwand war bunt gediehen, der Altar wurde wieder gewürdigt und länger betrachtet. Perfekter Einstieg für die nächsten Räume. Der Showroom ist gleich geblieben und sind diesmal anders rum gegangen. Der Workshoproom hat mehr Farbe und Formen bekommen. Es war keine Musik, kein Bier und viel weniger Menschen. Somit mehr Zeit und weniger Eindrücke um sich wirklich alles anzuschauen und genauer hinzugucken.

Top Nachricht ist, dass die Ausstellung um eine Woche verlängert wurde. Der Mut hat sich gelohnt es wird gut angenommen worden sein. Es scheint erfolgreich und ich bin begeistert und erfreut. Wir werden definitiv noch einmal hin, wenn alle Künstler durch sind und wir das (eventuell) fertige Objekt der zwei Welten, die aufeinander trafen, anschauen können.

Der kommt wirklich von der Straße und ich bereue es ihn da gelassen zu haben.

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Eine Stadt ohne Streetart ist tot.

Ein sehr gelungenes Projekt welches im Musuem umgesetzt wurde.

Vielleicht findet sich ja eine Fläche für das Meeting of Styles in Bonn

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Der Spanier

Man muss das Wetter nehmen wie es ist…so war ich gestern baden und trinke jetzt Marokkanische Minze Tee…vom Balkon….giessen muss man ja nicht.

Die Woche war ich im Spanier in Bonn. Er heisst wirklich Der Spanier!

Ich habe da nicht so schöne Fotos gemacht! Es hat geregnet und ich hatte Hunger!

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Von innen gibt es gar keine Fotos…es ist immer voll und meine Handy Kamera ist für dunklere Räume nicht geeignet. So müssen die Worte reichen oder ihr macht euch selbst ein Bild!

Eine Reservierung ist immer nötig! Am Tag ist es ein normales Geschäft für spanische Spezialitäten! Es gibt Öl, Paella Pfannen, Paella-Reis, Hierbas-Schnaps, Käse, Wurst und vieles mehr.

Am Abend wird alles frei geräumt und Tische und Stühle reingestellt. Das Essen ist typisch spanisch. Die Getränke holt man sich aus den Regalen und öffnet sich vorne den Wein selbst. Oder geht an den Kühlschrank holt sich ein schönes San Miguel oder das leckere Superbock aus Portugal. Allein für die Aioli lohnt es sich…sie ist selbstgemacht und wie sie sein soll…viel Knoblauch! So ist eigentlich alles selber gemacht!

Ein kleines Stück Spanien direkt in Bonn auf der Bornheimer Strasse, Ecke Adolfstraße! Immer wieder gerne um ein bisschen Sommer- und Urlaubsfeeling zu bekommen!

Die Tickets (+Do-Special 🙂 ) und Tour für Splash sind bezahlt die Planungen gehen voran…das Zelt wird morgen aufgebaut, inspiziert und imprägniert…die Vorfreude steigt!

Hasta luego!

Summer in the City

Die ganze Zeit darauf gewartet dann kam der Sahara Wind! Wahnsinnig warm und schwül! Gefühlte 56 Grad! Das Thermometer musste ich fotografieren, als ich es sah!

Foto-8Wie gut das ich ein Smartphone habe…sonst wäre der Blog wohl auch nie entstanden! Ich muss noch ein bisschen üben und daran denken mehr Fotos zu machen! Leider hab ich kein Blitz an der Kamera und im Dunkel wird es eh schlecht.

Endlich warm und das Ziel war eine Abkühlung im Biergarten! Wir sind von der Bonner Südstadt runter zum Rhein und dann Richtung Posttower. Eigentlich wollten wir in den Rheingarten. Aber wie letztes Jahr ist der http://www.kunstrasen-bonn.de/ aufgbaut. Da hatten wir Jan Delay gesehen! Sehr schönes Konzert! Dieses Jahr sind auch über 30 Auftritte. Es gibt auch Filmnächte und Afterjob-Partys! Ein Zelt wird auch noch aufgebaut!

Einen Biergarten haben sie auch. Diesmal direkt am See aufgebaut! Mit Holzbänken und Tischen. Aber auch Bierbänke mit Tische. Sogar eine kleine Bühne für Konzerte unter der Woche!

Wir sind da geblieben. Nach den ganzen Tag nur obst- und eisessend, hatten wir HUNGER! Es gab eine große Auswahl, alles an Biergarten erinnernd. Wir bestellten den Hamburger bzw. Cheeseburger. Es soll sogar hausgemacht dran gestanden haben. Das hab ich mal überlesen.

Aber er hat so geschmeckt. Ein dicker Teller, leckeren Pommes mit Salat und dem Burger! Ich war pappsatt! ( Da möchte ich übrigens als nächstes hin…ein Imbiss im Wohnwagen oder so..Pappsatt..auch in  Bonn…die haben aber nur bis 18 Uhr auf und Homepage haben sie auch noch nicht) So dick gefühlt und das für 8,80 €.

Die Bedienungen sind super freundlich und es gibt noch einen extra Bereich für Cocktails….hoffentlich gibt der Sommer noch ein wenig laue, warme Sommernächte….morgen werden die Tage wieder kürzer! Es lohnt sich in der KunstBar vorbei zu schauen!

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Material Girl

So ein kleines Fashion Victim bin ich schon…nicht das ich unbedingt jeden Trend mitmache. Ich achte auf das was ich trage. Von Urban, Casual, schick, legeré und auch alles gemixt. Je nach Tag und Laune. Natürlich kaufe ich gerne Marken, da sie meist doch die besser Qualität und Design haben. Schnäppchen sind vor mir aber nicht sicher. Ich brauch nicht jedes Teil direkt, wenn es rauskommt. Ich warte auch mal. Manchmal lohnt es sich.

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Ich habe mir zu Ostern mal was besonders gewünscht und zwar einen Chanel-Lippenstift Chanel Rouge Allure Velvet Matte 38 La Fascinate ausgesucht. Wenn schon denn schon Knallerrot…aber in matt. Jede Frau muss sich mal ein bisschen Luxus gönnen.

Dann bin ich bei einer Tour durch Bonn im Sugar Free gelandet und habe da so ein Schnäppchen gefunden. Von meiner absoluten Lieblingsmarke Carhartt. Früher in Frankreich kennen gelernt und verliebt. Meine erste Jacke habe ich immer noch…die ist jetzt bestimmt 15-16 Jahre alt. Angefangen haben sie sozusagen mit Cowboykleidung. Robuste, schlichte, funktionstüchtige Klamotten. Jetzt ist sie in Europa zu einer Fashion Marke geworden. Aber in jeder Kollektion haben sie etwas was mir gefällt. Manchmal vermisse ich die Hosen wie Minor oder Urban Pant…sie waren weiter geschnitten. Das war schon was, als es aufeinmal Frauenhosen bei Carhartt gab. Zurück zum Schnäppchen und einer weiteren Leidenschaft. Kopfbedeckungen! Für 10 Euro. Leider keine richtige Baumwolle, passt trotzdem und mit genommen!IMG_0427Es ist nicht die erste in meiner Sammlung und nicht nur die Kleidung hat es mir angetan. Ich habe einen Schlüsselanhänger, Feuerzeuge, Stift, einen Schlüßel zum Bier öffnen….Mir macht es schon Freude, wenn Carhartt drauf steht ;-)…..auch eine schönen Boomball, hat ich mir gewünscht, allerdings schon zum Nikolaus. So war meine Oma mit meiner Mutter im Sugar Free in Bonn. Und ich habe Bass Bass für meinen Laptop.IMG_0391Alles kleine Dinge die das Leben verschönern….