Fotoshoot Skatepark

Fotografie interessiert mich schon lange. Karl Lagerfeld hat damals mit der Fotografie angefangen und ich habe es irgendwie mitbekommen. Mein Vater hat Kinder- und Urlaubsfotos gemacht. Hab eine Digicam seit der ersten Generation und doch nur wenig über das Handwerk gelernt. Heute wollte ich eigentlich nach Köln zur Veranstaltung von Ben Hammer die Road to Photokina heisst. Eine Strecke durch Köln mit mehren Fotografen oder so wie mir fotointeressiert und lernwillig. Beste Wetter dafür. Doch ich habe mal wieder „Hier“ gerufen. Antibotika hat nur bedingt geholfen und ich bin am jammern….

Da freue ich mich umso mehr Bilder von mir zu sehen, wie ich mich sonst nicht sehe.

Seit circa 1 Jahr suche ich nach Fotografen auf TFP Basis, um mich vor der Kamera ein bisschen zu probieren. Am Anfang etwas intensiver doch die Anfragen die mit reinkamen entsprachen nicht meinem Stil und die Erwartungen schrumpften. Dann hatte ich im November ein Shoot und wusste das willst du weiter versuchen. Immer wieder habe ich mich auf Auschreibungen oder direkt bei Fotografen beworben und nie auserwählt worden.

Umso dankbarer bin ich das mich Jenny Bartsch aus 76 Mädchen ausgesucht hat. Sie ist so herzlich und hat ein wunderbares Auge, um im richtigen Augenblick abzulichten. Obwohl ich schon absagen wollte, da es mir da schon nicht so gut ging und ich während dem Shooting immer wieder ein unwohles Gefühl hatte. Doch das kam doch nicht in Frage.

Ich habe mich neu in mich verliebt. Ich sehe in jedem Bild etwas andere. Obwohl Jenny und Lisa mich nicht kannten haben sie genau meinen Geschmack getroffen von Stil und Kleidung. Die liebe Lisa hat mich gestylt und frisiert.

In Siegburg gibt es unter einer Brücke einen Skatepark den Jenny sich ausgesucht hat und ich bin und war mehr als glücklich in dieser Location. Die Bilder  und das Styling sind einfach super geworden. Jenny hat Bilder auf Ihrem  Blog oder nun hier:

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2Welten Kunst/BundeskunstHallofFame

Graffiti meets Museum in Bonn. Die Bundeskunsthalle hat die alte Kulisse von der Karl Lagerfeld Ausstellung zum Anlass genommen aus dem gewohntem Gefilde zu gehen und der Straßenkunst eine Fläche zu bieten. Die Wände und der Boden sind alle grau mit Folie beklebt und diese Fläche wurde Graffiti Künstlern zu Verfügung gestellt. Ein 10 Tage Festival in ständiger Bewegung. Nach dem ich schon nicht in der Romy Schneider und Karl Lagerfeld Ausstellung war, konnte ich diese nicht nun auch von dannen ziehen lassen.

Gleich zur Eröffnungsfeier sind wir hingegangen und ich war direkt schon nach dem Eingang geflasht. Ein länglicher Raum, zwei gegenüberliegende Wände die mit großen, weissen Buchstaben bestückt war, draufzulaufend eine Art Schrein/Alter und die Buchstaben sind auch hinter einem gewesen. Das schönste man konnte sich bunte Marker schnappen und aktiv mitmachen. In dem Gewulst an Menschen und Buchstaben konnte man Worte entdecken. (Zur Eröffnung waren über den Abend verteilt ca. 800 Leute da) Einer hatte schräg runter „Schokolade“ gefunden. Ich war beeindruckt. Ich hatte zwei Wörte jeweils mit 3 Buchstaben gefunden und war froh.

Der Schrein war für verstorbene Künstler gedacht, auch Oz hatte sein Plätzchen.

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Dort kurz zur Ruhe gekommen ging es weiter in den Showroom.

 

 

 

 

In dem wurden die Künstler die aktiv an der Austellung teilnehmen mit ihre Kunst vorgestellt bzw. Oz hatte auch eine große Fläche.Hier hatte man den ersten Eindruck von Graffiti und Streetart bekommen. Das einer für Prada und Lacoste designt hat, ein anderer Stars und Sternchen tätowiert.

 

 

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Um die Menschen an einer langen Schlange vorbei. Wofür standen die an? Gab es was umsonst? Ja, gab es. Ein Siebdruck von dem Künstler Nicolas Barrome.War klar ohne den Druck geh ich nicht wieder.

Warum installiert man 3 Monitore nebeneinander die verschiedene Filme einer Künstlerin zeigen. Overload garantiert! 🙂

Doch erst mal in den Workshop Teil. Nicolas war an dem Tag da und hatte direkt am Anfang sein Werk angefangen und war fleissig am signieren. Angefangene Stücke waren zu sehen oder Tags, Schriftzüge und wieder eine lange Schlange am Bierstand. Mit dem im Eintritt enthaltenem Drink sind wir dann weiter durch die riesige U-förmige Halle zu dem Dj und haben alles auf uns wirken lassen. Echt nicht gedacht, dass die Bundeskunsthalle so mutig ist. Es war wie in einer überdimensionalen Unterführung.  Der hier bekannte Schriftzug INF war dort auch dick um die Ecke zu erkennen. Die waren wohl nicht eingeladen hatten sich die Dosen geschnappt und losgelegt und niemand hat jemanden dabei gesehen. So kann jeder sein Teil zu der Ausstellung beitragen, muss damit rechnen das ein geladener Künstler den Platz beansprucht.

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Hier habe ich versucht ein Foto von der aktiven Installation von Klangwelten und dem Künstler Kai Semor Niederhausen. Die Leinwand hat eine Kamera deren Programm irgendwie die Hand und deren Drückberührung erkennt. So gibt es die verschiedenen Ebenen der Entstehung preis.

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Technik die wirklich begeistert.

Ein Künstler war noch am werkeln und man konnte ihn auf der Leiter beobachten.Graffiti in seiner wahren, rohen Form. Es lebt und wächst. Der Dj legte gechillte Musik auf, es gab eine stylische Ecke mit alten Sofas und Schränken. Wir haben viel zum schauen und innehalten gehabt. Natürlich sind wir nicht ohne den signierten Siebdruck gegangen.

Da es so jut war sind wir nochmal dorthin, ist ja ständig in Bewegung und an jedem Tag gibt es andere Programmpunkte. Die Buchstabenwand war bunt gediehen, der Altar wurde wieder gewürdigt und länger betrachtet. Perfekter Einstieg für die nächsten Räume. Der Showroom ist gleich geblieben und sind diesmal anders rum gegangen. Der Workshoproom hat mehr Farbe und Formen bekommen. Es war keine Musik, kein Bier und viel weniger Menschen. Somit mehr Zeit und weniger Eindrücke um sich wirklich alles anzuschauen und genauer hinzugucken.

Top Nachricht ist, dass die Ausstellung um eine Woche verlängert wurde. Der Mut hat sich gelohnt es wird gut angenommen worden sein. Es scheint erfolgreich und ich bin begeistert und erfreut. Wir werden definitiv noch einmal hin, wenn alle Künstler durch sind und wir das (eventuell) fertige Objekt der zwei Welten, die aufeinander trafen, anschauen können.

Der kommt wirklich von der Straße und ich bereue es ihn da gelassen zu haben.

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Eine Stadt ohne Streetart ist tot.

Ein sehr gelungenes Projekt welches im Musuem umgesetzt wurde.

Vielleicht findet sich ja eine Fläche für das Meeting of Styles in Bonn

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Bunte Welt – Tattoo Expo Koblenz

Bei 31 Grad in der Wohnung und Vollmond-Zeit könnte ich noch mal was schreiben. Irgendwie kam es dazu, das ich auf die Tattoo Expo in Bad Hönningen konnte. Die im Schloss Arenfels an dem Wochenende stattfindet. Natürlich habe ich wieder spät daran gedacht Fotos zu machen und viele sind es wieder nicht geworden.

Ich hatte eine Riesenvorfreude auf die ganzen bunten Bildchen und Inspirationen und wurde nicht enttäuscht. Als man im Schloss war und die Treppe hochging hörte man schon die ganzen Maschinen rattern. Im Schloss war es sogar auszuhalten. Draussen in der Sonne konnte man das nicht allzu lange…es war hot. Hot waren auch die ganzen Künstler die dort waren und die Kunstwerke die sie in die Haut gestochen haben. Kurzzeitig war ich auch mit dem Gedanken beschäftigt mir einen Schriftzug zu gönnen. Ich habe mich dagegen entschieden. Irgendwann kommt meine Zeit und meine Motive werden umgesetzt….vielleicht nicht alle, aber ganz sicher noch eins. Ja ich liebe Bilder unter der Haut und sehe es selber gerne bei anderen. Die Geschmäcker sind verschieden und jeder soll sich ausleben wir er möchte. In der Arbeitswelt ist es leider, teils immer noch nicht gerne gesehen. Manche Tattoos hätten auch nie gestochen werden dürfen…es ist nu mal wie es ist. 🙂

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Bei der Expo war wahrscheinlich keins dabei, dass dazu gehören sollte. Es ist allein schon fazinierend beim Stechen zu zuschauen oder sich die alten Bilder anzuschauen. Später gab es auch eine Verleihung für das Beste Schwarz/Weiß sowie Colour Tattoo. Da zeigte sich die Qualität der Bilder viele waren punktgleich.

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Live-Musik und eine Dame die mit dem Feuer spielte waren vorher als Showeinlage. Die erste Band war meinem Geschmack ein wenig zu Hardcore, die zweite Band schon besser. Die Outfits einmalig: Der Sänger mit Tigerköstum auf dem Kopf…. alle in Glanz-Leo(?)-Leggings und rosa Hightop Sneakers. Cro oder so war kurzzeitig auf der Bühne. Sexy!

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Nicht nur bunte Bildchen sondern Schmuck und Kleidung gab es und etwas ganz schönes: Man kann sich sein Motiv mit einem Lötkolben in Holz machen lassen. Sehr, sehr stylisch! Ein paar Visitenkarten habe ich eingesteckt doch hier kann man den Namen lesen. Falls wer Interesse hat!?

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Mehr Eindrücke gibt es hier: https://www.facebook.com/tattoo.koblenz.expo?fref=ts

Es lohnt sich aufjedenfall ein Sonntagstöurchen nach Bad Hönningen am schönen Rhein zu machen.

Gewonnen, gewonnen!

Ich liebe Gewinnspiele! Jedes was mir nur irgendwie gefällt und ich davon mitbekomme mache ich mit!

Diesmal gab es ein Instagram-Gewinnspiel von kidneykaren. Das Unternehmen gibt es seit 2007 und wächst stetig. Angefangen hat es mit der Idee einen modernen Nierenwärmer ohne Nähte zu entwickeln. Im Laufe der Zeit ist daraus ein Multifunktionsstück geworden. Es gibt es in verschiedenen Längen und Farben. Für Drunter und Drüber. Sogar für die WM gab es einen passenden Style.

Ich bin durch einen Laden in Köln darauf aufmerksam geworden und habe begonnen das Unternehmen selbst zu verfolgen. In Le Pop Lingerie würde ich zu gerne mal einkaufen gehen, da muss ich mich noch was gedulden. Eine Französin die wunderschöne Unterwäsche und anderes rund für die Frau verkauft.

Das Gewinnspiel von kidneykaren habe ich tatsächlich gewonnen und paar Tage später, nach einer lieben Beratung wegen der Größe per Mail, habe ich ein Paket erhalten.

PaketDas schöne Stück, schön in einem Weckglas eingepackt und alles dabei zum loslegen. Ich habe mich sehr über den Anblick erfreut und hatte kurz den Gedanken, dass das Orange viel zu schön ist um zu batiken. Da es nur geregnet hatte, habe ich es auch erst mal zur Seite gelegt. Irgendwann habe ich dann doch angefangen zu knoten und wickeln. Vorher hatte ich es mit der Hand durchgewaschen.

Da die Farbe für das wenig Stoff mehr als genug war habe ich noch ein weißes Shirt mitgeknotet….alles rausholen was geht. 🙂

BatikDann gingen die guten Stoffe baden und die Hoffnung nicht alles rot zu machen wuchs.

Nach gut einer Stunde habe ich beides in der Badewanne ausgekippt, wieder entwickelt, größtenteils die Farbe ausgewaschen und eine Ahnung gehabt wie es aussehen wird. Danach ging es für 15min in die Waschmaschine.

Batik1Spiel, Spass und Überraschung sowas mag ich…leider habe ich das gute Stück nicht auf dem Splash ausgeführt wie bei dem Gewinnspiel angeben…doch bestimmt bekommt es die Chance bei einem anderen Event oder nächstes Jahr Splash.

Foto 3Ich habe viel Spass an dem gebatikten Allrounder und es wird bestimmt nicht mein letztes kidneykaren gewesen sein, wie Gewinnspiele….Achtung Suchtgefahr!

Foto 2Es sind doch die kleinen, einfachen Dinge, die das Leben ausmachen!

Stijlwochenende

Manchmal klappt alles super!

Nach dem Rock am Ring Wochenende hat mir ein Kumpel geschrieben, ob ich nicht seine Begleitung sein will….warum? Er wurde von den Leuten der Stijlmesse ausgesucht und durfte dort auflegen.

Man konnte sich dort bewerben, da er aus Mainz kommt, hab ich ihm den Link geschickt und er wurde ausgesucht. Ich war quasi Schuld!

Eine Begleitung hatte er frei und mit dickem Kopf hab ich natürlich ja gesagt. Ich war schon mal auf der Stijlmesse. Ich wäre jetzt nicht mehr unbedingt extra nach Mainz gefahren, aber nun hatte ich einen Grund.

Es stellen viele neuen Labels Ihre Produkte vor. Man findet nicht nur Mode, selbstgemachten Schmuck, Design, sondern auch Leckereien und nebenher läuft halt gute Musik.

Es gibt wahnsinng viele reduzierte Sachen zu kaufen, womit ich nicht gerechnet hatte und beim ersten Mal mich ein wenig geärgert….erstens so viel Sale und zweitens nicht genug Geld dabei.

Sale ist eigentlich nichts schlimmes nur auf Messen rechnet man mit Neuem. Mein Hirn war von den ganzen Eindrücken ganz schön beschäftigt. Eine schöne Sache da in Mainz. Dieses mal war sie vom 14.-15. Juni. Sonntags war dann der Tag, wo XL TheRedOne auflegen durfte.

stijlMir habe ich ein Kette von mezayah gegönnt die ich das Letzte mal wegen Geldknappheit und nicht ganz aussetzen des Hirns da gelassen hatte. Sie hat auch schöne Kappen…alles geht nun mal nicht!

Foto 7Aber an dem Wochenende war ja nicht nur die  Stijlmesse, nein, es war noch das Meeting of Styles.

Ganz viele Graffiti-Künstler treffen sich aus aller Welt und dürfen legal sprühen. Das da nicht nur irgendwelche Tags bei rumkommen sollte klar sein. Überall wo man hingesehen hatte kam Farbe an die Wand. Da standen sie mit Ihrer Din-A4 Vorlage und haben es auf die Wand übertragen oder gleich freestyle.

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P1040711Direkt als wir ankamen war eine kleine „Bühne“ aufgebaut. Der DJ hat aufgelegt, das Mic war belegt und nachher haben sich noch Menschen bewegt. So ziemlich alle Elemente vom Hip-Hop vereint.

MoSIch war glücklich mit diesem idealem Wochenende in Mainz!

memos