No Ignorance Jam-25 Jahre

Für das Internetzeitalter bin ich wieder mal viel zu spät. Doch mach ich das nicht um topaktuell zu sein, sondern Themen/Veranstaltungen die mich bewegen zu dokumentieren. Wenn ich denn dann auch Fotos mache, damit das Ganze bunter und lebendiger wird. Der „No Ignorance Jam“ ist so eine Veranstaltung, die mich nun dazu bewegt, wieder ein bisschen was zu schreiben. Mein Herz schlägt HipHop.

In der Woche schon überlegt teilzunehmen und erst am Abend entschieden hinzugehen. Natürlich die Hälfte verpasst…ganze Grafitti und B-Boys and Girls. Es war der 25. Geburtstag und der sollte gebührend gefeiert werden.

Die Künstler traten ohne Vergütung auf, pennten bei Freunden um dieses Event möglich zu machen. Ich habe meine zweite LP gekauft, die erste die ich nach Hause getragen habe…klitzekleine große Freude und eine gute Entscheidung da gewesen zu sein.

To your heart!

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Fotoshoot Skatepark

Fotografie interessiert mich schon lange. Karl Lagerfeld hat damals mit der Fotografie angefangen und ich habe es irgendwie mitbekommen. Mein Vater hat Kinder- und Urlaubsfotos gemacht. Hab eine Digicam seit der ersten Generation und doch nur wenig über das Handwerk gelernt. Heute wollte ich eigentlich nach Köln zur Veranstaltung von Ben Hammer die Road to Photokina heisst. Eine Strecke durch Köln mit mehren Fotografen oder so wie mir fotointeressiert und lernwillig. Beste Wetter dafür. Doch ich habe mal wieder „Hier“ gerufen. Antibotika hat nur bedingt geholfen und ich bin am jammern….

Da freue ich mich umso mehr Bilder von mir zu sehen, wie ich mich sonst nicht sehe.

Seit circa 1 Jahr suche ich nach Fotografen auf TFP Basis, um mich vor der Kamera ein bisschen zu probieren. Am Anfang etwas intensiver doch die Anfragen die mit reinkamen entsprachen nicht meinem Stil und die Erwartungen schrumpften. Dann hatte ich im November ein Shoot und wusste das willst du weiter versuchen. Immer wieder habe ich mich auf Auschreibungen oder direkt bei Fotografen beworben und nie auserwählt worden.

Umso dankbarer bin ich das mich Jenny Bartsch aus 76 Mädchen ausgesucht hat. Sie ist so herzlich und hat ein wunderbares Auge, um im richtigen Augenblick abzulichten. Obwohl ich schon absagen wollte, da es mir da schon nicht so gut ging und ich während dem Shooting immer wieder ein unwohles Gefühl hatte. Doch das kam doch nicht in Frage.

Ich habe mich neu in mich verliebt. Ich sehe in jedem Bild etwas andere. Obwohl Jenny und Lisa mich nicht kannten haben sie genau meinen Geschmack getroffen von Stil und Kleidung. Die liebe Lisa hat mich gestylt und frisiert.

In Siegburg gibt es unter einer Brücke einen Skatepark den Jenny sich ausgesucht hat und ich bin und war mehr als glücklich in dieser Location. Die Bilder  und das Styling sind einfach super geworden. Jenny hat Bilder auf Ihrem  Blog oder nun hier:

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2Welten Kunst/BundeskunstHallofFame

Graffiti meets Museum in Bonn. Die Bundeskunsthalle hat die alte Kulisse von der Karl Lagerfeld Ausstellung zum Anlass genommen aus dem gewohntem Gefilde zu gehen und der Straßenkunst eine Fläche zu bieten. Die Wände und der Boden sind alle grau mit Folie beklebt und diese Fläche wurde Graffiti Künstlern zu Verfügung gestellt. Ein 10 Tage Festival in ständiger Bewegung. Nach dem ich schon nicht in der Romy Schneider und Karl Lagerfeld Ausstellung war, konnte ich diese nicht nun auch von dannen ziehen lassen.

Gleich zur Eröffnungsfeier sind wir hingegangen und ich war direkt schon nach dem Eingang geflasht. Ein länglicher Raum, zwei gegenüberliegende Wände die mit großen, weissen Buchstaben bestückt war, draufzulaufend eine Art Schrein/Alter und die Buchstaben sind auch hinter einem gewesen. Das schönste man konnte sich bunte Marker schnappen und aktiv mitmachen. In dem Gewulst an Menschen und Buchstaben konnte man Worte entdecken. (Zur Eröffnung waren über den Abend verteilt ca. 800 Leute da) Einer hatte schräg runter „Schokolade“ gefunden. Ich war beeindruckt. Ich hatte zwei Wörte jeweils mit 3 Buchstaben gefunden und war froh.

Der Schrein war für verstorbene Künstler gedacht, auch Oz hatte sein Plätzchen.

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Dort kurz zur Ruhe gekommen ging es weiter in den Showroom.

 

 

 

 

In dem wurden die Künstler die aktiv an der Austellung teilnehmen mit ihre Kunst vorgestellt bzw. Oz hatte auch eine große Fläche.Hier hatte man den ersten Eindruck von Graffiti und Streetart bekommen. Das einer für Prada und Lacoste designt hat, ein anderer Stars und Sternchen tätowiert.

 

 

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Um die Menschen an einer langen Schlange vorbei. Wofür standen die an? Gab es was umsonst? Ja, gab es. Ein Siebdruck von dem Künstler Nicolas Barrome.War klar ohne den Druck geh ich nicht wieder.

Warum installiert man 3 Monitore nebeneinander die verschiedene Filme einer Künstlerin zeigen. Overload garantiert! 🙂

Doch erst mal in den Workshop Teil. Nicolas war an dem Tag da und hatte direkt am Anfang sein Werk angefangen und war fleissig am signieren. Angefangene Stücke waren zu sehen oder Tags, Schriftzüge und wieder eine lange Schlange am Bierstand. Mit dem im Eintritt enthaltenem Drink sind wir dann weiter durch die riesige U-förmige Halle zu dem Dj und haben alles auf uns wirken lassen. Echt nicht gedacht, dass die Bundeskunsthalle so mutig ist. Es war wie in einer überdimensionalen Unterführung.  Der hier bekannte Schriftzug INF war dort auch dick um die Ecke zu erkennen. Die waren wohl nicht eingeladen hatten sich die Dosen geschnappt und losgelegt und niemand hat jemanden dabei gesehen. So kann jeder sein Teil zu der Ausstellung beitragen, muss damit rechnen das ein geladener Künstler den Platz beansprucht.

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Hier habe ich versucht ein Foto von der aktiven Installation von Klangwelten und dem Künstler Kai Semor Niederhausen. Die Leinwand hat eine Kamera deren Programm irgendwie die Hand und deren Drückberührung erkennt. So gibt es die verschiedenen Ebenen der Entstehung preis.

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Technik die wirklich begeistert.

Ein Künstler war noch am werkeln und man konnte ihn auf der Leiter beobachten.Graffiti in seiner wahren, rohen Form. Es lebt und wächst. Der Dj legte gechillte Musik auf, es gab eine stylische Ecke mit alten Sofas und Schränken. Wir haben viel zum schauen und innehalten gehabt. Natürlich sind wir nicht ohne den signierten Siebdruck gegangen.

Da es so jut war sind wir nochmal dorthin, ist ja ständig in Bewegung und an jedem Tag gibt es andere Programmpunkte. Die Buchstabenwand war bunt gediehen, der Altar wurde wieder gewürdigt und länger betrachtet. Perfekter Einstieg für die nächsten Räume. Der Showroom ist gleich geblieben und sind diesmal anders rum gegangen. Der Workshoproom hat mehr Farbe und Formen bekommen. Es war keine Musik, kein Bier und viel weniger Menschen. Somit mehr Zeit und weniger Eindrücke um sich wirklich alles anzuschauen und genauer hinzugucken.

Top Nachricht ist, dass die Ausstellung um eine Woche verlängert wurde. Der Mut hat sich gelohnt es wird gut angenommen worden sein. Es scheint erfolgreich und ich bin begeistert und erfreut. Wir werden definitiv noch einmal hin, wenn alle Künstler durch sind und wir das (eventuell) fertige Objekt der zwei Welten, die aufeinander trafen, anschauen können.

Der kommt wirklich von der Straße und ich bereue es ihn da gelassen zu haben.

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Eine Stadt ohne Streetart ist tot.

Ein sehr gelungenes Projekt welches im Musuem umgesetzt wurde.

Vielleicht findet sich ja eine Fläche für das Meeting of Styles in Bonn

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Es geht immer weiter

lange schon gibt es die Kategorie „Wort zum Sonntag“. Lange habe ich nichts dazu geschrieben. Doch ist die Zeit dazu gekommen JETZT zu schreiben.

Meine Sicht auf die Religionen ist sehr offen. Ich würde mich eher als spirituell-philosophisch bezeichnen. Letztendlich ist alles Energie, ob positiv oder negativ.

Das Zitat aus dem Film „Monsieur Ibrahim und die Blume des Koran“ hat mir einen passenden Satz dazu geliefert: „ Es ist nur ein Buch.“ oder so ähnlich. Ich habe ihn schon lange nicht mehr gesehen, ein Zitat welches ich gefunden habe könnte es sein:

 „Wenn man wirklich etwas lernen möchte, dann nimmt man sich kein Buch, dann spricht man mit jemandem.“

 Ein sehr empfehlenswerter Film, er zählt zu meinen Lieblingen.

Wer ihn noch nicht kennt sollte ihn sich anschauen. Ich werde es bald nochmal tun damit ich die Stelle sehe die ich hier meine. 🙂 Könnte dann einen Edit machen.

 Ein früheres Ereignis war auf eine Jugendmesse in Dortmund 1996.

In meiner Überreizung und Überflutung von Eindrücken wurde ich kurz rausgerissen, als mir ein Mensch einen Button in die Hand drückte. Es stand eine Frage darauf:

„Wo ist Gott?“ Als ich es umdrehte war es ein Spiegel.

Ich sah mich.

 Man verschiebt Dinge auf einen anderen Tag oder macht sie nie. Manche Dinge brauchen ihre Zeit und müssen später erledigt werden. So hat alles seinen Lauf. Wir haben alles in der Hand. Unser Ego, unsere Erziehung, die Gesellschaft unsere Einstellung zu den Dingen an sich, leiten uns zu tun und machen. Jeder hat sein Säckchen zu tragen.

Mit allen und jeden um uns führen wir eine Beziehung. Die größte Beziehung ist mit einem selbst. Keinen Menschen muss man länger ertragen. 😉

 Egal, ob Religion, Sexualität, Hautfarbe, andere Sneakermarke, Fußballclub, ob Fisch oder Meeresfrüchte, Fleisch oder nicht Fleisch, Mann oder Frau…..

 solange wir die Unterschiede akzeptieren können wir aneinander wachsen.

Wir sind alle EINS. Wir machen den Unterschied.

One Love

Bunte Welt – Tattoo Expo Koblenz

Bei 31 Grad in der Wohnung und Vollmond-Zeit könnte ich noch mal was schreiben. Irgendwie kam es dazu, das ich auf die Tattoo Expo in Bad Hönningen konnte. Die im Schloss Arenfels an dem Wochenende stattfindet. Natürlich habe ich wieder spät daran gedacht Fotos zu machen und viele sind es wieder nicht geworden.

Ich hatte eine Riesenvorfreude auf die ganzen bunten Bildchen und Inspirationen und wurde nicht enttäuscht. Als man im Schloss war und die Treppe hochging hörte man schon die ganzen Maschinen rattern. Im Schloss war es sogar auszuhalten. Draussen in der Sonne konnte man das nicht allzu lange…es war hot. Hot waren auch die ganzen Künstler die dort waren und die Kunstwerke die sie in die Haut gestochen haben. Kurzzeitig war ich auch mit dem Gedanken beschäftigt mir einen Schriftzug zu gönnen. Ich habe mich dagegen entschieden. Irgendwann kommt meine Zeit und meine Motive werden umgesetzt….vielleicht nicht alle, aber ganz sicher noch eins. Ja ich liebe Bilder unter der Haut und sehe es selber gerne bei anderen. Die Geschmäcker sind verschieden und jeder soll sich ausleben wir er möchte. In der Arbeitswelt ist es leider, teils immer noch nicht gerne gesehen. Manche Tattoos hätten auch nie gestochen werden dürfen…es ist nu mal wie es ist. 🙂

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Bei der Expo war wahrscheinlich keins dabei, dass dazu gehören sollte. Es ist allein schon fazinierend beim Stechen zu zuschauen oder sich die alten Bilder anzuschauen. Später gab es auch eine Verleihung für das Beste Schwarz/Weiß sowie Colour Tattoo. Da zeigte sich die Qualität der Bilder viele waren punktgleich.

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Live-Musik und eine Dame die mit dem Feuer spielte waren vorher als Showeinlage. Die erste Band war meinem Geschmack ein wenig zu Hardcore, die zweite Band schon besser. Die Outfits einmalig: Der Sänger mit Tigerköstum auf dem Kopf…. alle in Glanz-Leo(?)-Leggings und rosa Hightop Sneakers. Cro oder so war kurzzeitig auf der Bühne. Sexy!

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Nicht nur bunte Bildchen sondern Schmuck und Kleidung gab es und etwas ganz schönes: Man kann sich sein Motiv mit einem Lötkolben in Holz machen lassen. Sehr, sehr stylisch! Ein paar Visitenkarten habe ich eingesteckt doch hier kann man den Namen lesen. Falls wer Interesse hat!?

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Mehr Eindrücke gibt es hier: https://www.facebook.com/tattoo.koblenz.expo?fref=ts

Es lohnt sich aufjedenfall ein Sonntagstöurchen nach Bad Hönningen am schönen Rhein zu machen.