Wort zum Sonntag

Beim Durchgehen meiner Dateien auf dem Mac bin ich über eine Zitatesammlung gestoßen, es ist eine neue Kategorie geboren: Wort zum Sonntag.

„Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben.“ Apostelgeschichte 4,20

Das Zitat hat mich zu der Kategorie gebracht: Ich mag Aphorismen, Zitate, Sprüche, Gedichte, Lyrik….wir haben Sonntag…und das ist aus der Bibel.

Nein, ich will jetzt nicht jeden Sonntag aus der Bibel zitieren. Vielleicht fällt mir jeden Sonntag was ein über das ich schreiben werde. Nächste Woche wird schon kritisch, da rocke ich am Ring. RaR 2013!

Für das erste Mal möchte ich euch, einer meine Lieblingsfilme „Monsieur Ibrahim und die Blume des Korans“ vorstellen. Bin ich religiös? Wir sind alles Menschen.

Die Antwort ist in dem Film. Das Zitat: „Religion steht in keinem Buch.“

Foto-12001 ist das Buch von dem Autor Eric-Emmanuel Schmitt erschienen und 2003 verfilmt worden. Das Buch werde ich auch irgendwann noch lesen, auf der DVD steht sogar er ist  besser wie das Buch. Davon muss ich mich irgendwann noch überzeugen. Seit dem Film ist mir auch erst Omar Sharif ein Begriff. Der hat dafür auch einen Preis bekommen.

Es geht in der Geschichte um einen Araber der ein Laden führt und einen jüdischen Jungen, Momo, der jeden Tag bei ihm einkauft oder auch klaut. Momo wohnt am Anfang noch mit dem Vater zusammen und ist für den Haushalt verantwortlich. Irgendwann verlässt auch der Vater den Jungen. Momo versucht dies zu verheimlichen, das gelingt im auch erst mal. Der Film zeigt wie Momo mit dem Leben zurecht kommt und beide trotz Hintergehens, Altersunterschied und Schwierigkeiten des Lebens eine tiefgründige Freundschaft schliessen.

Monsieur Ibrahim ist ein wunderschöner Film, der das Miteinander und das Geheimnis des Lebens zeigt. Ein passender Film zum Sonntagabend, den man immer wieder gucken kann.

Welche Filme macht ihr immer wieder rein?

Advertisements

3 Gedanken zu „Wort zum Sonntag

  1. Das unmöglich-schweigen-können über diese Dinge ist mir auch stets gegenwärtig. Dann wiederum: Erzählt nicht unser Leben davon? Sozusagen – wie-war-nochmal-das-Gegenteil-von-explizit? 😉
    Den Film find‘ ich übrigens auch schön…

    • Danke dir für dein anregendes Kommentar, du meinst implizit. Das Leben erzählt so viel, wir müssen uns auf das Richtige fokussieren…freut mich, dass dir der Film auch gefällt. Hab eine schöne Woche!

      • Implizit war mir ein bißchen zu wenig 🙂
        Ich meinte mehr so ein Leuchten wie Sterne in der Dunkelheit oder an Pfingsten (du warst ja schon an der Geschichte dran…). Und das passiert ja mitten im Alltag, oder? Ich habe die Hoffnung, dass wir nur selten explizit werden müssen – vielleicht nur Sonntags?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s